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Detlef Köhler: Kontakt zum Weltraum, Die Wissenschaft auf der Suche nach Unseresgleichen im All Sachbuch
Wir hören es oft: Extrasolare Planeten entdeckt! Pyramiden auf dem Mars fotografiert! Bilder von Steinzeitastronauten gefunden! Außerirdische beobachten uns! Götter von fremden Planeten besuchten die Erde! Unbekannte Tatsachen oder nur Vermischung von Realität und Fiction - weil sich niemand damit auskennt? Falsch gedeutete Naturphänomene oder nur auflagenfüllende Sensationshascherei?
Der traditionellen Wissenschaft bereitet es aus unterschiedlichen Motiven Unbehagen, Mysterien wie die Suche nach kosmischen Nachbarn zu klären. Die Antworten jedoch, welche selbsternannte Experten oder Esoteriker auf diese Fragen geben, sind noch verworrener als die Rätsel selbst. Wir alle wissen, daß man unorthodoxen Fragestellungen nachgehen muß, denn sie führen zu neuen Erkenntnissen und neuem Fortschritt. Wir wissen aber auch, daß ein wissenschaftliches Herangehen beim Aufhellen jener Phänomene notwendig ist. Lassen wir in dieser Form unseren Gedanken freien Lauf und versuchen wir, uns den Hintergründen solcher Nachrichten in undogmatischer Weise zu nähern. Leseprobe: Klicken Sie hier für Informationen zum Inhalt / Probelesen. Buchinfos: Restbestand, als Buch lieferbar:
Köhler, Detlef: Kontakt zum Weltraum ISBN 3-9805829-5-7
Hochglanz-Broschur mit 50 überwiegend farbigen Abbildungen
Preis: 5,- EUR Bestellen Sie versandkostenfrei direkt im Shop von WeltraumTouristik.de lieferbar auch als CDROM für Windows, Linux und Mac mit Hypertext und vielen Abbildungen oder als PDF-Datei für PDA und Handy minimale Systemvoraussetzungen der elektronischen Version: Windows, Linux oder Mac, CD- oder DVD-Laufwerk, Browser - es ist keinerlei Installation notwendig - starten, lesen!
Inhaltsverzeichnis:
1. Rätsel auf dem Mars 1.1. Science Fiction 1.2. Zurück in unsere Zeit ... Chancen für das Leben im All?
2. Leben im Universum 2.1. Science Fiction 2.2. Astronomie für alle 2.3. Fremde Planeten und Lebenskeime im All 2.4. Spuren? ... Waren sie auch schon hier?
3. Zeugen aus Stein 3.1. Science Fiction 3.2. Archäologie für alle 3.3. Bauten ohne Erbauer 3.4. Felszeichnungen und andere Hieroglyphen 3.5. Pyramiden und alte Großbauten ... Sagen ranken sich um Steine
4. Legenden - einmals anders betrachtet 4.1. Science Fiction 4.2. Götter von den Sternen? 4.3. Vimaanas und andere Fluggeräte 4.4. Dogons, Hopi und Germanen 4.5. Götter sind auch nur Menschen ... nehmen wir die Bibel wörtlich!
5. Der Sintflutimpakt 5.1. Science Fiction 5.2. Impakte in der Weltgeschichte 5.3. Eine globale Katastrophe 7552 vor Christus? 5.4. Impakt und Krustenverschiebung? 5.5. Atlantis ... eigentlich müßte man ´was finden!
6. Rätselhafte Funde 6.1. Science Fiction 6.2. Karten und Atlanten 6.3. umstrittene Funde 6.3. Kristallschädel und Mikrospiralen 6.5. Verbotene Archäologie? ... es war also doch schon jemand hier?
7. Kontakt - und Katastrophe? 7.1. Science Fiction 7.2. Möglichkeiten und Auswirkungen eines Kontaktes
Begriffserklärungen (Astronomie, Physik, Geowissenschaften, Archäologie) Literatur - und Quellenverzeichnis Stichwortverzeichnis Textauszug: 2.4. Sind wir allein ?
Wie wir in den vorherigen Abschnitten gesehen haben, ist es durchaus schwierig, sich das Weltall vorzustellen und offenbar noch schwieriger, aus Beobachtungsbefunden richtige Schlußfolgerungen zu ziehen. Doch keine Bange , verehrte Leser - das ergeht auch Astronomen nicht anders. Sie verfügen lediglich über die besseren Möglichkeiten, um die Rätsel des Nachthimmels zu lüften. Früher waren dies Teleskop, Fotoplatte und Notizbuch - heute gesellen sich CCDs, Computer, Weltraumteleskope und Raumsonden hinzu.
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Die Astronomen der Welt tun einiges, um die Frage ernst zu nehmen und eine Antwort zu finden. Leider war das nicht immer so - noch bis in die 90er Jahren hinein hatten sich Wissenschaftler großer Anfeindungen zu erwehren, die sich mit der Suche nach fremder Intelligenz im All beschäftigten. Zwar waren die Methoden nicht mehr so wie zu Zeiten der mittelalterlichen Inquisition, aber keinesfalls weniger wirkungsvoll. Zum einen versuchten (und versuchen teilweise auch heute noch) orthodoxe religiöse Fanatiker ganz gleich welcher Weltreligion die Forschung auf diesem Gebiet zu verteufeln. Das fiel (und fällt) in Abhängigkeit vom Bildungsstand und der Weltsicht der Menschen oftmals auf fruchtbaren Boden. Auf andere Art und Weise wurden die Mittel - in demokratischen Staaten zumeist Mittel aus Steuergeldern - so weit gekürzt, daß eine effektive Forschung gar nicht mehr möglich war und im gleichen Atemzug die Forscher kritisiert, keine substanziellenErgebnisse hervorzubringen. Diese Tendenz ist leider auch heute noch zu beobachten. Dabei spielen zusehends auch die immer mächtiger werdenden Medien keine sehr rühmliche Rolle - von oberflächlicher Recherche bis zur Kritik, ohne die Details zu kennen, von Meinungs- bis zur Panikmache, welche Unsummen doch Raumfahrt und Forschungverschlingen und welche Gefahren darin liegen. Kaum noch ein Wort über die Chancenneuer Ideen und neuer Technologie. Vielleicht erinnern Sie Sich als Leser an die Berichterstattung über die russische Raumstation Mir - das ganze Jahr 1997 war voll mit aufgebauschten Katastrophenmeldungen über den "Schrotthaufen im All", der Millionen kostet... Kein Wort über Nutzen und Wert der Arbeit, die die Kosmonauten an Bord leisteten (nicht zuletzt auch die amerikanischen und deutschen Besatzungsmitglieder !). Nach 40 Jahren Raumfahrt müßte doch auch den letzten Kritikern klar sein, was diese selbst ihnen persönlich gebracht hat. Oder wollen diese Leute in Zukunft auf den Klettverschluß, auf ihr Satellitenfernsehen, ihren Taschenrechner, ihren Accuschrauber, auf die Fahrt im radialbereiften Auto, die Wettervorhersage mit Wochenvorschau bis zum Urlaubsort oder ihre Kartoffelpuffer aus der teflonbeschichteten Pfanne verzichten ?!
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Glücklicherweise erkennen also noch immer genügend Menschen die Chancen, die sichaus Raumfahrt und astronomischer Forschung ergeben. So wurde zwar das anfang der90er Jahre ins Leben gerufene SETI-Projekt bald wieder eingestellt, weil es den Kritikernunter den politisch Verantwortlichen leider zu theoretisch, zu langwierig und damit zu teuer wurde, es fanden sich jedoch private Sponsoren, die das Projekt weiterführen. Hierbei handelt es sich um eine ehrgeizige bemerkenswerte Forschungsaufgabe mit dem Ziel, das Radiosignal einer fremden Spezies aufzufangen und damit deren Existenz zu belegen.Leicht gesagt - doch nur auf den ersten Blick einfach.
Vorausgesetzt es gibt fremde Spezies - dann genügt es nicht, einfach ein Radioteleskopgen Himmel zu richten und zu horchen. Zu viele Faktoren erschweren die Arbeit. Da ist als erstes die riesige Anzahl von Sternen, die man abhören muß. Selbst wenn man nur eine Sekunde pro in Frage kommenden Stern lauscht, ist man Jahre beschäftigt, auch nur die Sterne unseres galaktischen Sektors abzuhören. Und was ist, wenn bei dem Stern, welchen man gerade beobachtet, gerade in dieser einen Sekunde niemand etwas sendet?
Zur großen Zahl der Sterne gesellt sich noch ein anderer Faktor: die große Zahl der möglichen Sendefrequenzen. Wenn wir uns überlegen, wo uns heute im Alltag Funkwellenumgeben, wird deutlich, daß es sehr viele Möglichkeiten gibt, eine Information über irgendeine Art von Funk zu übertragen. Als Beispiele seien nur genannt die zahllosenFrequenzen unserer Radiosender, der Fernsehsatelliten oder der Mobiltelefone. Dazukommen Teile des Spektrums, die uns im Alltag nicht begegnen - es gibt Milliarden von Möglichkeiten. Welche Frequenzen soll man also abhören ?
Sowohl der namhafte russische Astrophysiker Schklovky als auch der amerikanischeRadioastronom Drake schlugen bereits in den 60er Jahren vor, die sogenannte 21-cm-Linie des "Wasserstofflochs" abzuhören. Klingt natürlich ziemlich kompliziert, ist aber eine relativ simple Idee.
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Leider waren diese ersten Horchbemühungen der 60er und 70er Jahre nicht von Erfolg gekrönt, so daß man sich entschloß, 1992 ein gigantisches Abhörprojekt ins Leben zu rufen - das SETI-Projekt. Diese Forschungsaufgabe wurde anfänglich durch den US-Kongreß aus Steuermitteln finanziert und hat das Ziel, durch gleichzeitiges Abhöreneiner großen Zahl von Frequenzen bei nahezu tausend Sternen unserer kosmischenUmgebung (bis zu etwa 100 Lichtjahren Abstand) künstliche Signale im kosmischenRauschen aufzuspüren. Dabei ist man auch auf den Radiolärm fremder Zivilisationen aus, dh. auf die Strahlung, welche durch den Einsatz von weltweiten Funkmedien (wie unsere Radio- und Fernsehsender) unkontrolliert auch in den Weltraum entweicht. Da SETI trotz seiner computerunterstützten Abhörfähigkeit von gleichzeitig mehreren millionen Kanälen nach wenigen Jahren kein Ergebnis vorweisen konnte, wurde die Finanzierung dieses100-Millionen-Dollar-Projektes durch den US-Kongreß gestoppt. Es wird in abgerüsteterVersion durch eine private Initiative weitergeführt.
Erinnern Sie sich noch an den Kinofilm "Contakt", in dem auch das SETI-Projekt einewichtige Rolle spielte ? In diesem Hollywood-Streifen kam der erste Kontakt mit einer fremden Intelligenz dadurch zustande, daß die Fremden die Anfänge unseres"Radiolärms", nämlich eine der ersten Fernsehübertragungen aus den 30er Jahren,auffingen und auf derselben Frequenz Jahrzehnte später (solange waren die Funksignaleunterwegs) beantworteten. Mittlerweile macht die Menschheit ein Vielfaches an"Radiolärm" (manche verwenden auch den Begriff Radiomüll...), der - physikalisch bedingt - teilweise ins Weltall entweicht und - falls es SIE gibt - bemerkt werden müßte. Umgekehrt müßten wir, die wir im Rahmen des SETI-Projektes ständig die Sterne ablauschen,irgendwann natürlich auch einmal den Radiolärm einer anderen fremden Zivilisation eines weit entfernten Planeten auffangen. Selbst wenn deren unbeabsichtigt ausgestrahltenFunksignale hunderte oder tausende von Jahren unterwegs gewesen sein sollten, gibt es mittlerweile Detektoren, die empfindlich genug sind, auch solche erwartungsgemäßschwachen Signale aufzufangen. Doch nichts bisher - kein Western vom Melmok, keineBoygroup auf Wega und auch kein Kornflakes-Spot vom Atair ! Nicht einmal der leisestesich wiederholende Piep wurde registriert. Schlußfolgerungen für unsere eingangs gestellte Frage im Sinne dessen, daß wir wohl doch allein sind ?
Ein Argument der Gegner der Hypothese der Existenz außerirdischer Wesen besagt nämlich, daß wir - obwohl wir als Menschheit mittlerweile seit über hundert Jahren die Funk - und Lauschtechnik beherrschen - bisher keine Signale fremder Zivilisationen empfangen haben. Nun - auch wenn das allein schon nicht ganz richtig ist, denn es wurden vereinzelte Signale entdeckt, denen man einen künstlichen Ursprung zuordnen könnte, die sich jedoch nicht wiederholten und deshalb wissenschaftlich nicht weiter beachtet werden1 - was ist aber, wenn sich eine weiterentwickelte hypothetische Spezies auf Grund der großenEnergieverluste2 von Funkwellen gar nicht mehr der herkömmlichen Herzschen Wellenbedient ? Was ist, wenn sie vielleicht Laser oder Maser als Träger von Informationenverwenden ? Oder gar ein Medium oder ein physikalisches Phänomen nutzen, das uns noch völlig unbekannt ist ? Was ist, wenn SIE nicht so töricht sind wie wir, die ihre Existenz durch in den Weltraum abgestrahlte Staumeldungen oder Waschmittelwerbungverraten?
Wir sehen, daß manche Argumente der erbitterten Gegner zur Suche Außerirdischer sich ganz schnell in Luft auflösen können, wenn man von anderen unkonventionellenSichtweisen ausgeht, die in keiner Weise unlogischer erscheinen, als die Ansichten der Gegner des SETI-Projektes.
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In Zukunft wird die Forschung auch auf diesem Gebiet von den neuen geplanten großen Teleskopanlagen und neuen Weltraumteleskopen profitieren. Geplant sind ein neuesgigantisches Radioteleskopsystem mit einem 8,4 m - Spiegel im Weltraum und daran angeschlossenen 20 erdgebundenen weltweit verteilten Radioteleskopen. Dieses Systemwird gegen die störenden Einflüsse unserer Erdatmosphäre weitaus unempfindlicher und damit genauer sein als alle seine Vorgänger. Aber auch neue optische Teleskope sind im Bau bzw. in der Planung. So wird das bisher größte optische Spiegelteleskop in Selentschukskaja (Kaukasus) mit 6 m Spiegeldurchmesser und einem 40 m - Kuppelbauim Jahr 2000 durch das VLTI (Very Large Teleskop Interferometer) auf dem Cerro Paranal (chilenische Anden) überboten. Auf diesem Berg werden vier Giganten von 8,2 mSpiegeldurchmesser über entsprechende Computersysteme miteinander vernetzt. Diehierbei erreichte Auflösung soll so hoch werden, daß man damit zB. extrasolare Planeten bei nahen Sternen direkt beobachten kann. Zu diesen Großteleskopen gesellen sich Anfang des nächsten Jahrtausends die neuen Weltraumteleskope Hubble NGST (Next Generation Teleskop) der NASA und die AIM (All Interferometer Mission) der ESA.
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Fassen wir an dieser Stelle kurz zusammen, so bedeutet das Vorhandensein der erst in letzter Zeit entdeckten extrasolaren Planeten gute Chancen für die Existenz fremder extraterrestrischer Lebensformen. Das Fehlen außerirdischer Funksignale hingegen läßtsich sowohl als auch interpretieren. Um unsere Frage zu beantworten, bedarf es alsoweiterer Überlegungen - zB. der Frage nach dem Vorhandensein von organischemMaterial im Kosmos.
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Die interstellaren Wolken, aus denen diese Sterne und ihre Staubscheiben hervorgingen - wie waren sie beschaffen ? Bereits in den 70er Jahren wurden mit Hilfe von Radioteleskopen in zahlreicheninterstellaren Gaswolken Moleküle ganz exotischer Art entdeckt: neben Kohlenmonoxid,Wasser und Ammoniak fanden sich ua. Alkohol, Methylamin und Ameisensäure3 - also organische Substanzen, die man bisher nur auf der Erde vermutet hatte. Besondersletztere sind von Bedeutung, denn aus ihnen kann sich Glyzin, die einfachste Aminosäure,bilden. Mittlerweile entdeckte man in solchen Molekülwolken auch vollständigeAminosäurenmoleküle. Nun wissen wir ja bereits, daß Aminosäuren Grundbausteine derProteine sind und diese wiederum Grundbausteine eines Lebewesens. Gute Chancenalso, daß es im Weltall genügend organisches Material für die Entstehung von Leben gibt ! Postulieren wir mal, daß es diese Substanzen auch in den Staubscheiben von Wega und Beta Pictoris gibt, dann ist es wahrscheinlich, daß auch dort in zwei bis drei Milliarden Jahren jemand über seine Existenz nachgrübelt...
Wenn wir davon ausgehen, daß überall in unserer Galaxis die gleichen Gesetze gelten (alle bisherigen Beobachtungen deuten darauf hin), muß sich der Prozeß der Bildung von Sternen und Planeten aus interstellaren Wolken und vielleicht auch die Entstehung von Leben selbst heute noch einige Millionen Male allein in unserer Galaxis abspielen und erst recht bereits einige Milliarden Male abgespielt haben (zu unserem Sternensystem gehören etwa 200 Milliarden Sonnen).
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5.3. Eine globale Katastrophe 7552 vor Christus?
Vor wenigen Jahren erregte ein an der Universität Wien tätiges österreichischesGeologenpaar mit einer sensationellen Hypothese die Gemüter von Geologen, Archäologen und Journalisten. In ihrem 1993 veröffentlichen Buch behaupten Edit und Alexander Tollmann4, daß den weltweiten Mythen über eine Sintflut in grauer Vorzeit ein tatsächliches Ereignis zugrunde liegt: Der Einschlag eines in sieben Teile zerbrochenenKometen im Jahre 7552 BC, dh. vor etwa 9950 Jahren. Seitdem ist ein heftiger Streit von Befürwortern und Gegnern dieser Hypothese entbrannt, daß es sich lohnt, darauf näher einzugehen. Die Möglichkeit eines solchen Sintflutimpaktes hätte nämlich auch für unsere Suche nach kosmischen Verstandesbrüdern eine gewisse Bedeutung.
Die sieben großen Impakte der Teilstücke des als Sintflutkometen bezeichneten Unheilbringers erfolgten laut den Tollmanns südöstlich Australiens in der Tasmansee, im südchinesischem Meer, im Westen des indischen Ozeans, im Nordatlantik, im mittlerenAtlantik südlich der Azoren, im Ostpazifik vor der mittelamerikanischen Küste und im Südpazifik westlich Feuerlands. Das bedeutet, alle sieben dieser kleinen Killer trafen den Ozean, was die Wirkungen ihrer Impakte verstärkte. Nachweisbar sind diese sieben großen Treffer und die zahlreichen kleinen Nebenimpakte allerdings auch auf dem Land: durch geschockte Gesteinsschichten und junge Tektit-Felder, die man in Österreich,Australien, Vietnam und weiteren Teilen der Welt findet.
Als weiteres Indiz für diese globale Katastrophe um 7552 BC kann man das weltweite Sagen- und Mythengut der Völker über Sintfluten, die von gewaltigen Erdbeben und infernalischen Feuersbrünsten begleitet wurden, heranziehen - also Erscheinungen, die sich zusammengenommen am besten durch einen Impakt erklären lassen. Dabei gibt es auffällige Parallelen zwischen den einzelnen Legenden über die Sintflut. Manche von ihnen sind so detailliert, daß sich damit sogar Ort und Zeit der Einschläge rekonstruieren lassen. So ließ sich errechnen, daß der Impakt vermutlich zum Herbstanfang auf der Nordhalbkugel, am 23.09. vor 9550 Jahren, bei Neumond erfolgte. Dieser Zeitpunkt ergibt sich daraus, daß in vielen Überlieferungen vom Neumond zu Beginn der Sintflut und auf der Nordhalbkugel vom Herbstanfang gesprochen wird. Ganz genau passend dazu finden wir auf der Südhalbkugel unseres Planeten in den Sintflutsagen den Frühlingsanfang als Zeitpunkt des Infernos. Daß die Jahreszeiten auf der Nord- und Südhalbkugel immer genau entgegengesetzt sind, wissen wir im Zeitalter der Urlaubsfernreisen - unsere Vorfahren vor 10000 Jahren konnten das jedoch unmöglich wissen. Ein perfektes Indiz für ein globales Ereignis!
Der Sintflutkomet wurde von vielen Völkern wahrscheinlich schon Tage vor dem Einschlag am nächtlichen Himmel beobachtet - zunächst ohne zu wissen, welch Schrecken auf sie zukam. Die alten Germanen sprechen von ihrem Gott Surtr mit seinen Muspelsöhnen, die über den Himmel flogen. Da der Komet während seines Vorbeifluges an der Sonne in sieben Teile zerbrochen war, die deutlich sichtbar unheilvoll heller und größer wurden, prägte sich bei den wenigen Überlebenden nach dem Impakt und bei deren Nachkommen die Böse Sieben deutlich ins Unterbewußtsein ein und hält sich dort bis heute. Auch andere Merkmale der heranrasenden Kometenfragmente scheinen sich als Urängste in unserer Psyche eingebrannt zu haben: ”Schlangen und Drachen” als Ankündigung des Unheils, welche die vom Wind wellenlinienartig verwehten Feuerspuren der Impaktboliden in der Atmosphäre zurückließen. Besonders bei den Indianern Amerikas fand dieses Schlangensymbol Eingang in ihre religiösen Überlieferungen.
Wie müssen wir uns das schreckliche Ereignis des Impaktes vorstellen? Zwar handelte es sich bei den sieben Kometenfragmenten ”nur” um sogenannte kleine Killer, doch die Anzahl von sieben Einschlägen hatte insgesamt vermutlich fast eine ebenso verheerende Wirkung wie die des Dinosaurierimpaktes. Da die Kometensplitter beim Aufprall mit etwa 60 km/s sofort vollständig verdampften, wurde ihre gesamte Energie freigesetzt. Aus den Sintflutsagen läßt sich rekonstruieren, daß zuerst die Einschläge auf der Südhalbkugel im Pazifik und indischen Ozean erfolgten. Das beim Impakt trichterförmig in die Atmosphäre geschleuderte und verdampfende Wasser wurde auf zahlreichen chinesischen Abbildungen noch jahrtausendelang als Motiv verewigt - sogar der Winkel stimmt perfekt mit dem aus Modellrechnungen abgeleiteten überein.
Sekunden später nach diesen ersten drei Einschlägen rasten Erdbebenwellen durch unseren Planeten hindurch und kündigten das Unheil auch auf der abgewandten Halbkugel an. In der Umgebung der Einschlagsorte töteten Druckwellen und Feuerorkan augenblicklich alles Leben. Kurz darauf raste eine gewaltige Feuersbrunst über die asiatischen Steppen, durch den Sibirischen Urwald und quer durch Australien. Die Wogulen Sibiriens berichten vom Prasseln und Zischen der mit Schallgeschwindigkeit herannahenden Feuersbrunst, die insgesamt sieben Tage dauerte und ganz anders war, als die bekannten Waldbrände. Ganze Flüsse würden ausgetrocknet und das Erz in der Erde schmolz auf. Der Himmel verdunkelte sich, kein Sonnenlicht drang mehr durch die Wolken aus Rauch, Impaktstaub und sich bildender Salpetersäure. Das Meer kochte und färbte sich infolge des einsetzenden sauren Regens rot. Glühender Fallout aus Lava und konzentrierter Salpetersäure ging nieder. Letzteres ist in eindrucksvoller Weise durch die südaustralischen Kurnai überliefert, die diesem schmerzlichen Inferno - einer Folter gleich - wahnsinnig geworden nur durch Selbstmord entkommen konnten. Die ganze Welt wurde erschüttert, verbrannte und verdunkelte sich - wohin sollte man in dieser Hölle gehen, wenn nicht gleich in den Tod?
Die wenigen Überlebenden, die gegen Feuerorkan und Niederschlägen aus konzentrierter Salpetersäure nur in Höhlen eine Chance hatten, wurden Stunden später von den Flutwellen heimgesucht, die infolge der Teilimpakte im Ozean entstanden waren. Heutige Tsunamis, die infolge von Seebeben entstehen und Höhen bis zu 30 Meter erreichen, sind im Vergleich zu den Tsunamis des Sintflutimpaktes nur gekräuselte See. Inmitten des Dunkels rollten mit Donnergrollen einhergehend Wellen übers Meer und weit bis in die kontinentalen Landmassen hinein, die hunderte Meter hoch waren - Berge aus Wasser, die alles unter sich begruben. Lediglich hohe Gipfel und das gesamte Gebirge des Himalaja wurden davon nicht berührt - die meisten Menschen, Tiere und Pflanzen starben.
Wenige Stunden danach trafen auch die übrigen Fragmente unseren Planeten. Die Erde hatte sich inzwischen soweit weiter gedreht, daß die nächsten zwei Einschläge im Atlantik niedergingen. Gleiche Ursache - gleiche Wirkung: Druckwellen, Impaktbeben, Feuersbrünste, Verdunklung, saurer Regen, vergiftetes Meer, Flutwellen - und alles mit einer globalen Dimension. Die germanischen Götterlieder der Edda sprechen im Ragnarök von solch gewaltigen Erdbeben, ”... daß die Bäume aus der Erde herausgerissen werden und die Felsen krachend zusammenstürzen”. Auch der Feuerorkan ging als ”Muspilli” in die germanischen Textsammlungen ein. Zweifellos waren aber auch in den Ländern rings des Atlantiks die Flutwellen das zentrale prägende Ereignis. Nicht nur, daß diese rasenden Wassermassen die Höhe von Bergen hatten, versetzte die Menschen in panische Schrecken - sondern auch das kochende mit Salpetersäure vermischte ätzende Wasser. In Europa gab es vermutlich nur in den Alpen, Karpaten, Pyrenäen und den Gebirgen Skandinaviens davor ein Entrinnen, die tiefer liegenden Länder wurden Opfer der Flut.
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Belege dazu finden wir auch in abendländischen religiösen Überlieferungen. Die sieben Plagen in Ägypten erscheinen plötzlich in einem ganz anderen Licht, wenn man weiß, daß sich selbst der gesamte Nil infolge des Salpetersäureregens blutrot färbte. Eine Deutungsmöglichkeit für die rätselhafte Offenbarung des Johannes wäre beispielsweise die Überlieferung der Geschehnisse bei den drei Teilimpakten im Atlantik und Indik. Man kann darin beispielsweise Sätze wie ”Und es war, als stürzte ein brennender Berg ins Meer” oder ”Da fielen Hagel und Feuer, die mit Blut vermischt waren, auf das Land” lesen. In diesem alten Text ist - mit entsprechenden Augen betrachtet - der ganze Impaktverlauf so präzise geschildert, daß man hier eigentlich nur von einem Augenzeugenbericht sprechen kann. Wohlgemerkt: Dieser Bericht muß über Jahrtausende hinweg von Generation zu Generation mündlich weitergegeben worden sein, denn vor 10000 Jahren gab es noch keine Schrift. Oder doch? Stammen solch detaillierte Überlieferungen eventuell von einer frühen Hochkultur, die bereits des Schreibens kundig war und deren Spuren samt ihrer schriftlichen Dokumente in den Wirren nach dem Impakt oder in den Jahrtausenden danach verloren gingen?
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Als die Sintnacht wegen des in die Hochatmosphäre gewirbelten Staubes wenige Stunden nach den Einschlägen den Tag verdunkelte, war der Nukleare Winter nicht mehr weit. Obwohl die Bezeichnung an dieser Stelle irreführend ist, beschreibt dieses Phänomen genau den Zustand, der sich herausbildete: Es herrschte jahrelange Dunkelheit und Kälte, in der nur die zähesten der wenigen Geretteten überleben konnten. Schnee und Eis bedeckten die Erde, nur ein kleiner Streifen in den Tropen blieb verschont. Fimbulwinter heißt dieser Nukleare Winter bei den alten Germanen und die Chayennen sprechen von einer Schneeflut und dem längsten Winter. Das Gilgamesch Epos berichtet davon, daß ”... alles Helle wird in Finsternis verwandelt. Nicht sieht mehr einer den anderen”. Auf der Südhalbkugel begrüßten die Indianer Feuerlands gerade den Frühling, als der Winter heftiger als je zuvor zurückkehrte - Folgen des Impaktes. Wie lange Sintnacht und Sintfrost dauerten, läßt sich heute noch nicht sagen. Man muß jedoch von Jahren ausgehen. Zu Dunkelheit und Kälte gesellten sich die Produktion von Umweltgiften - Stickoxide, Salpetersäure, Schwermetalle - und das verwüstete, mit dicken Schlammablagerungen bedeckte Land - Faktoren, welche das Überleben zu einem Kampf machten, in dem es um Weiterbestand oder Ausrottung der Menschheit ging. Daß der Sintflutimpakt wohl auch ganzen Tierarten das Leben kostete, wie zum Beispiel dem Mammut, sei hier nur am Rande erwähnt.
Überlebende gab es nach dem Inferno nur in den Gebirgsregionen, wo Höhlen als Behausung dienten. Dort standen auch unvergiftetes Quellwasser durch die Filterwirkung des darüberliegenden Gesteins und vermutlich zuvor angelegte bescheidene Nahrungsmittelvorräte zu Verfügung. Hunger und Not müssen schrecklich gewesen sein. Alle Zivilisation der eventuell schon vorhandenen ersten Kulturzentren im Zweistromland, Indien und Ägypten, alles bis dahin erworbene Wissen, ging verloren. Selbst die mutmaßliche gemeinsame Ursprache der Menschheit, auf deren Spur man zur Zeit wieder ist, verschwand unter der Auflösung der Überlebenden in tausende über die Gebirge verirrte Splittergruppen. Die Menschheit stand wieder am Anfang. Dieses Trauma prägte über Jahrtausende Religion und Mythen. Die Erinnerung daran wurde von Generation zu Generation mündlich weitergegeben und in den meisten Fällen erst vor zwei- bis viertausend Jahren schriftlich fixiert. Der Sintflutimpakt war ein Einschnitt, der unsere Zivilisation um Jahrtausende zurück in die Steinzeit katapultierte.
Alles Unsinn, sagen die Gegner dieser Hypothese. Einen Sintflutimpakt hat es ebesowenig gegeben wie den in sieben Teile zerbrochenen Sintflutkometen. Zahlreiche der geologischen Indizien würden einer ernsthaften Überprüfung nicht standhalten. Beispielsweise seien die Tektitfunde in Australien von Alexander Tollmann völlig falsch interpretiert worden. Dieser Beweis des Sintflutimpaktes sei schon deshalb geologischer Nonsens, weil die australischen Tektite laut einer Kalium-Argon-Datierung in Wirklichkeit alle mindestens 700000 Jahre alt sind - auch wenn sie in einer nur 10000 Jahre alten Sedimentschicht gefunden wordeni. Allerdings räumt man ein, daß der Zeitpunkt einer Sedimentbildung wenig Aufschluß gibt über das Alter der Sedimentbestandteile - sowohl pro als auch kontra.
Ebenso spricht dagegen, daß man in den 80er Jahren auf Tasmanien eine in 1000 m Höhe angesiedelte noch lebende sogenannte Huon-Kiefer fand, deren Mindestalter 10500 Jahre betragen soll. Dieser Baum bedeckt heute ca. 1 ha Fläche und hätte die kilometerhohe Flutwelle des Teil-Impaktes in der Tasmansee südlich Australiensii wohl kaum überlebt. Andererseits gibt Alexander Tollmann die Höhe der Flutwelle in der Tasmansee mittlerweile mit ”nur” noch 200 Meter an - somit konnte der Baum den Impakt als vermutlich ältestes Lebewesen unseres Planeten doch überlebt haben. Es bleibt also spannend im Dialog der Wissenschaftler !
Weiterhin lassen die Skeptiker verlauten, daß auch die Sintflutüberlieferungen der Völker ihren wahren Kern in der Beschreibung verheerender regionaler Überschwemmungen gefunden hätten. Nun - mit Sicherheit gab es auch regionale Fluten, die zum Entstehen von Mythen und Sagen beitrugen. Im Zweistromland der Babylonier hat sich eine solche ereignet, die der englische Archäologe Woolley bereits 1929 an Hand ihrer Ablagerungen in einer Schicht der alten Stadt Ur geologisch nachweisen konnte und die man in Fachkreisen bis zum heutigen Tag für die biblische Sintflut hält. Sie wird auf 3500 BC datiert. Eine weitere lokale Flutkatastrophe ergab sich im Mittelmeer als Folge einer gigantischen Katastrophe, die sich ca. 1500 BC mit dem Vulkanausbruch von Thera (Santorini) ereignete. Durch die Explosion der Vulkaninsel Thera wurde im östlichen Mittelmeer vermutlich eine bis zu dreihundert Meter hohe Flutwelle ausgelöst, die auch die Insel Kreta und den genialen Palast des minoischen Knossos´ verwüstete. Sie ging vielleicht als die Deukalionflut der Griechen in die Überlieferungen ein. Es ist jedoch unwahrscheinlich, daß über hundert Flutlegenden weltweit von den arktischen Eskimos über die afrikanischen Massai bis zu den australischen Kurnai nur regionale Fluten beschrieben haben sollen - und das mit Details, die ausschließlich zum Impaktszenario passen und nur selten zu einem lokalen Hochwasser - so schrecklich dieses auch gewesen sein mag.
Der Kern der Hypothese vom Sintflutimpakt wird also durch diese verschiedenen geologischen und mythologischen Interpretationen in meinen Augen nicht berührt. Wir müssen zwar abwarten, was weitere geologische Untersuchungen ergeben - was jedoch nach wie vor für die Möglichkeit des Sintflutimpaktes spricht, ist die große Übereinstimmung von geologischen Indizien und mathematischen Modellen eines Kometenimpaktes mit den weltweit ähnlichen Sintflutsagen unabhängiger Völker. In ihnen werden auch die anderen Begleiterscheinungen eines solchen Impaktes - Weltenbeben, Weltenbrand, Impaktgifte, Sintnacht und Sintfrost detailliert beschreiben. Dazu gesellen sich neueste Erkenntnisse der Archäologie. Demnach läßt sich laut Tollmanni an den sehr alten Fundorten der menschlichen Zivilisation wie bei Abu Huereyra (am Euphrat) eine weltweite Siedlungsunterbrechung von etwa 500 Jahren infolge des Sintflutimpaktes nachweisen. Leider läßt sich dies an der vorsintflutlichen Stadt Nevali Cori (Türkei) nicht mehr verifizieren - sie ist mittlerweile von einem Stausee bedeckt. Findet man diese Unterbrechung jedoch zweifelsfrei auch an anderer Stelle, wäre der Sintflutimpakt nicht mehr wegzudiskutieren.
Sintflutkomet und Sintflutimpakt - nachdem wir jetzt wissen, was es damit auf sich hat - was haben diese aber nun mit der Suche nach extraterrestrischem intelligenten Leben zu tun? An dieser Stelle denken Sie bitte an die kurze Science Fiction zu Eingang dieses Kapitels zurück. Da die zahlreiche Impakte in der Geschichte unseres Planeten mittlerweile zweifelsfrei nachgewiesen wurden und auch der Sintflutimpakt mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit wirklich stattgefunden hat, bleibt beim Wörtlichnehmen der Bibelüberlieferungen natürlich eine wichtige Frage offen: Wer hat Noah tatsächlich vor dem Impakt gewarnt ? Da Noah und vor Ihm offensichtlich der Prophet Henoch sowie auch deren Entsprechungen in allen nur möglichen Sintflutlegenden der Menschheit stets vor der großen Flut wußten, was zu tun war, muß ihnen jemand mitgeteilt haben, daß diese noch nie dagewesene Katastrophe, die ihre Ursache möglicherweise in einem Impakt haben konnte, kommen würde. Das muß nicht zwangsläufig wie in der SF-Kurzgeschichte zu Kapitelbeginn abgelaufen sein, aber dieser Jemand mußte entweder tatsächlich über das Auge Gottes oder über technisch sehr ausgefeilte Sensoren und eine hochentwickelte Beobachtungstechnik verfügt haben. Da mir die letzteren viel wahrscheinlicher als das Auge Gottes erscheinen, bleibt als Erklärung tatsächlich nur die Anwesenheit einer fremden technisch weit fortgeschrittenen Zivilisation in unserem Sonnensystem, welche das Heranrasen der sieben Kometenfragmente in ihren Teleskopen beobachtet hat und auf der Erde mit der Warnung einzelner vor der ”Sintflut” in die Entwicklung der Menschheit eingriff.
Sollte sich der Sintflutimpakt also in den nächsten Jahren an Hand geologischer Befunde zweifelsfrei nachweisen lassen, wäre damit gleichzeitig ein Nachweis erbracht, daß vor etwa 9550 Jahren Außerirdische unseren Planeten besucht und nicht nur zu den semitischen Stämmen, sondern zu vielen Völkern der Steinzeit Kontakt aufgenommen haben. Denn Noah war kein Einzelfall!
Dieser Kontakt muß weltweit abgelaufen sein, denn wir kennen aus zahlreichen religiösen mündlichen und schriftlichen Überlieferungen rund um den Globus mindestens hundert Noahs - fast genauso viele, wie es Sintflutlegenden gibt. Bei den Sumerern beispielsweise war es Gilgamesch (oder Utnapischtim), der vor der großen Flut warnte. Findige Zeitgenossen und die Experten für alte Schriften werden jetzt naturgemäß sofort protestieren, denn schließlich ist längst bekannt, daß Teile des alten Testamentes ihren Ursprung im Gilgamesch-Epos der Babylonier haben. Mit einfacheren Worten: Die Autoren der Bibel haben, was die Sintflut betrifft, wohl nur abgeschrieben. Und auch die Sintflutlegenden aus Schwarzafrika oder Südamerika könnten durch die intensive Tätigkeit christlicher Missionare dort erst erfunden oder hier und da mit älteren Legenden vermischt worden sein. Doch diesen Argumenten kann man mit ruhigem Gewissen widersprechen.
Es ist zwar richtig, daß Bibel, Koran oder andere Überlieferungen ihre Wurzeln schon bei den Sumerern haben. Auch der jahrhundertelange und verschiede Kulturen verwässernde missionarische Einfluß in abgelegenen Regionen der alten und neuen Welt darf nicht unbeachtet bleiben - es finden sich aber noch genügend ”Noahs” in Sagen, Mythen und religiösen Überlieferungen von Völkern, die nie zuvor etwas vom Gilgamesch-Epos oder der Heiligen Schrift gehört haben können. Dazu zählen unsere germanischen Vorfahren, in deren Edda von der kommenden Flut die Rede ist. Auch auf anderen Kontinenten finden wir im Traditionsgut der Völker etliche Gestalten, welche die Rolle Noahs spielten. Der indische Noah hieß Manu, der chinesische NuWah.
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Die Beispiele ließen sich fortsetzen - es genügen jedoch die wenigen, um nachzuweisen, daß wir rund um den Globus unabhängig voneinander entstandene Sintflutlegenden kennen, in denen eingeweihte das drohende Inferno vorhersagen. Ein weiteres Indiz für einen prähistorischen Kontakt der frühen Menschheit mit einer viel weiter fortgeschrittenen Zivilisation.
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